Obermutten  -   Walsersiedlung auf dem Dach Graubündens

Im Sommer herrliches Wandergebiet und im Winter traumhaft schönes Skiland. Das pittoreske und unter Denkmalschutz des Kantons Graubünden gestellte Obermutten liegt auf 1860 m.ü.M. etwas abseits der SanBernardino-Route am Eingang des Albulatales.

Die Walser besiedelten die sonnige Gebirgs-Terrasse zwischen der Via Mala und der Schyn-Schlucht bereits im 13. Jhdt. Seither haben die Muttner das Walserdeutsch sowie viele Sitten und Gebräuche über die Jahrhunderte gepflegt und bis in die heutige Zeit bewahrt.

Noch heute sind die Siedlungen von Mutten stark geprägt von der Landwirtschaft. Immer mehr Einwohner arbeiten aber auch in Gewerbe und Dienstleistung. Zudem gibt es je eine Gaststätte in Mutten und in Obermutten.

Die Muttner Bergbauern zeichnen sich aus durch Traditionsbewusstsein und Naturverbundenheit, aber auch durch Offenheit gegenüber Neuem. Nach dem Motto “so naturnah wie möglich und so modern und technisiert wie nötig” stellen sie sich den Herausforderungen der sich globalisierenden Agrarwirtschaft. Dabei beweisen sie immer wieder ihre Anpassungsbereitschaft sowie ihre Innovationsfähigkeit.

Nebst dem aussergewöhnlichen Naturerlebnis hat Mutten seinen Gästen auch Kulturelles zu bieten. So lohnt sich das Auseinandersetzen mit der bewegten Walserge-schichte oder ein Besuch der einzigartigen Lärchenholz-kirche von Obermutten mit der Toggenburger Orgel von Heinrich Ammann (1807). Es heisst, sie sei die höchste von ganz Europa.

Dorfladen

In einem ehemaligen Heustall wurde im Jahre 2014, auf Initiative der Walservereinigung Graubünden, das Kulturtenn Obermutten eröffnet. Von hier gehen wertvolle Impulse für eine aktive Auseinandersetzung mit Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft dieser Bergsiedlung aus. Das Kulturtenn betreibt auch einen kleinen Selbstbedienungsladen "Inscha Laada", wo lokale Produkte eingekauft werden können.

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